Diablo 3 – Erfahrungsbericht

Ich komme nicht drumherum meine Meinung zu diesem nicht-musikalischen Thema Kundzutun, zu lange habe ich in meinem Kämmerchen darauf gewartet und die Tropfen die von der Decke herabfallen gezählt! Das lang angekündigte und noch viel länger erwartete Diablo III ist mit 15.5 endlich erschienen und zieht mich seither immer tiefer in seinen dämonischen Bann! Warum dieses Spiel ganz schnell zum Beziehungskiller werden kann möchte ich hier kurz erklären ^^ (Lasst es bitte trotzdem nicht soweit kommen)

Grafik: Hier wurde schon im Vorfeld viel diskutiert und herumgemeckert das es viel zu bunt und comichaft sei und kein bisschen passend blabla blabla etc. . Ein Spiel bei dem man gegen die finstersten dämonischen Mächte kämpft kann, nein muss doch dunkel, düster und noch finsterer sein nicha!!! Das Gejammere kann ich zum Teil verstehen, den das Spiel orientiert sich doch wesentlich am Comicstil des bunten World of Warcraft. Es wurde soweit ich informiert bin auch die Grafikengine des zuvor Erwähnten benutzt. Aber … es stört mich kein bisschen, alles ist sehr liebevoll und detailverliebt gemacht. Die Grafik ist natürlich nicht State of the Art, dennoch finde ich Sie sehr gelungen. Die Highlights sind die extrem effektreichen Kämpfe. Hier explodiert, schreddert, platzt, blutet, verzerrt ständig irgendetwas die Luft und unterhält mich mit mit einem Overkill an Farben und Lebendigkeit ^^.

Gameplay: Dies ist wohl der allerwichtigste Punkt, wie kann man das an sich schon sehr gute Konzept des Vorgängers noch weiter verfeinern? Grösste Neuerung ist das überarbeitete Skillsystem. In Diablo II war es noch ein auf 3 Kategorien pro Charakter aufgeteilter Skillbaum den man bei einem Levelanstieg mit Punkten fütterte. Mit diesem System konnte man sehr spezialisierte Charaktere bauen die perfekt auf verschiedene Situationen zugeschnitten waren. Es bedeutete aber auch das man um alle Kombinationen sinnvoll testen zu können  (genug Punkte in die bevorzugten Fähigkeiten investieren) mehrere Charaktere des gleichen Typs spielen musste. Dies fällt nun komplett weg. Die Skills werden nun einfach ab einem gewissen Level freigeschaltet, man muss keine Punkte mehr vergeben oder sonst etwas machen. Wen dir ein Skill gefällt probierst du ihn einfach aus und sollte er dir nicht passen nimmst du dafür einen anderen. Klingt gut oder? Ja ist es auch, ich kann für verschiedene Situationen ganz schnell meine eingesetzten Fähigkeiten umstellen um so noch effektiver auf Bedrohungen reagieren und dagegen vorgehen zu können. Desweiteren gibt es mit den Skillrunen zusätzlich noch die Möglichkeit eine Fähigkeit nach Bedarf zu verändern. Ich würde mal sagen das dies eine starke Verbesserung ist die mehr Spielspass und Möglichkeiten bringt aber möglicherweise weniger Langzeitmotivation bietet. Wieso? Ganz einfach, früher hatte ich z.B. 3 Zauberinnen die ich aufgebaut habe um verschiedene Kombinationen zu spielen, heute brauche ich nur noch 1 die noch dazu nicht mehr maximal Level 99 sondern nur noch Level 60 erreichen kann. Was mir bei der Charakterplanung auch fehlt ist die Vergabe von Wertepunkten die da wären Stärke, Geschicklichkeit, Vitalität und Energie. Dies hätte man ruhig weiterhin dem Spieler überlassen können. Aber ja wie auch immer. Was auch auffällig ist, ist das die Skills vom Schaden her total von der Ausrüstung abhängig sind und nicht wie zuvor durch Levelpunkte oder Synergien gesteigert werden können. Eine starke Ausrüstung ist jetzt einfach das A und O einer glücklichen Monsterjagd ;) . “Zum Glück” ist Diablo III jetzt ein reines Onlinespiel in dem man für Spielgold und bald auch für echtes Geld (bei dem der Hersteller mitca$ht) Gegenstände im Auktionshaus kaufen und verkaufen kann. Mom, zum Glück ist es ein Onlinespiel? Naja das ist so eine Sache, alle die Zuhause eine schlechte oder gar keine Internetverbindung haben können das Spiel leider nicht genießen. Ebenfalls ist man immer abhängig von der Verfügbarkeit der Spielserver die in der ersten Woche nach Release ja mehr schlecht als Recht war. Das Onlinespiel bietet zwar einige Vorteile wie das Auktionshaus oder sofortiges Spielen mit Freunden oder Unbekannten, dennoch finde ich hätte es einen kompletten Singleplayer-Offlinemodus geben sollen. Wie soll man jetzt z.B. wen man von der Arbeit aus unterwegs ist und in einem Hotel einquartiert wird das kein Gratis-Internet anbietet ohne Webstick Diablo spielen können? Richtig zahlen oder gar nicht ;/. Tja hintergründig war wohl der Gedanke des Herstellers mit diesem Onlinezwang unerlaubte Raubkopien unterbinden zu können. Aber bitte, wer gibt für Diablo kein Geld aus??? ;P Also meiner Meinung nicht so prickelnd.

Was deutlich spassiger und rasanter abläuft als in Diablo II ist die Monsterkillerei an sich. Man kämpft sich durch Unmengen an Feinden, metzelt sich von einer Prügelei in die Nächste und ist dabei immer verzweifelt auf der Jagd nach besserer Ausrüstung und mächtigeren Gegenständen. Die Kämpfe sind keinesfalls monoton, oft passieren unerwartete Dinge. Da wieder mal ein Hinterhalt, Monster klettern auf eine Brücke, springen hinter Büschen hervor, seilen sich sogar von der Decke ab. Dort wieder mal ein Miniauftrag oder etwas Unerwartetes. Dazu kommen tolle Bosskämpfe die ein gewisses Maß an taktischem Vorgehen und Handeln verlangen. Super ;) Die Monsterhorden verlieren jetzt auch oft rote Heilungskugeln die einen während des Kampfes wieder mit Leben auffüllen. Diese sind zwingend notwendig da die Heiltränke jetzt eine längere Abkühlzeit haben und nicht sofort wiederverwendbar sind. Sehr gute Idee!

Charaktere: Geschafft haben es vom alten ins neue Diablo nur der/die Barbar/in “Alle Klassen sind männlich oder weiblich spielbar, ansonsten gibt es leider keine Personalisierung” (ein klassischer Haudrauf mit enormen Nahkampffähigkeiten) und die Zauberin (Arkanzaubercaster). Neu sind hingegen Hexendoktor (ein im Prinzip Magier der sich gerne mit Beschworenen Kreaturen umgibt), Dämonenjäger (Fernkampfcharakter) und Mönch (Heiliger Krieger der gerne die Fäuste sprechen lässt aber auch Heilungszauber etc. beherrscht). Einen herausragenden Charkater gibt es nicht, alle sind sehr gut ausbalanciert und durchdacht. Man spielt einfach denjenigen der einem am meisten zusagt ;) . Und eigentlich probiert man irgendwann eh alle aus hehe ;P.

Schwierigkeitsgrad: Auf der Stufe Normal spielt es sich eigentlich Recht einfach dahin, dennoch fällt mir auf das es doch etwas schwerer ist als in Diablo II. (Oder ich kanns einfach nicht haha ;) Die Monster in den höheren Schwierigkeitsstufen Alptraum, Hölle und neuerdings Inferno werden nicht nur immer stärker und haben mehr Leben/Resistenzen. Nein, Sie bekommen auch immer mehr Fähigkeiten hinzu. So kann es passieren das ein auf Normal harmloses Monster auf höheren Schwierigkeitsgraden sehr unangenehme Eigenschaften mit sich bringt das es gegen den Spieler einsetzt. Gruppen besonderer Monster die immer wieder auftauchen sollen so härtere Gegner sein als so mancher Endboss.

Story: Sollte jeder selbst kennenlernen ;)

Fazit: Unbedingter Kaufzwang! Ein fast perfektes Spiel mit einer wahrscheinlich hohen Langzeitmotivation. Ende

Dysentery – Internal Devastation

Hatte schon mal jemand Zeit über folgendes Nachzudenken: Sinkt der Meeresspiegel wen man alle Schiffe im Meer entfernen würde? Ich habe gerade gelernt das alles Wasser im Meer theoretisch eine Menge von 1,37 Milliarden Kubikkilometern hat. Klingt nach viel? Ja stimmt schon richtig geklungen! Jedenfalls dürften alle Schiffe die da so rumtuckern ca. 6 Kubikkilometer ausfüllen. Der Meeresspiegel würde also um schauderbare 0,016 Millimeter sinken. Ein Stück Papier ist 6mal so dick!!! Also wir sollten alle hoffen und beten das die ganzen Schiffe nie aus dem Meer verschwinden, ansonsten … nein darüber möchte ich gar nicht nachdenken ^^.

Diese Einleitung passt schön weil ich mir gerade überlegt habe: Würde der Metalspiegel sinken wenn es Dysentery nicht geben würde? Vermutlich ähnlich dramatisch wie bei oben genanntem Lernbeispiel. Der geschätzte Leser vermutet jetzt das diese Band wohl völlig überflüssig ist. Nein aber weit gefehlt, nur in der schieren Masse von Bands würde keine auffallen wen es Sie nie mehr gäbe. Ja ich habe Zeit, sitze an einem Samstag in der Arbeit und frage mich würde der Arbeitsweltspiegel sinken … ach verdammt lassen wir es ;) .

Dysentery waren mir vorher total unbekannt, ich habe wieder mal unüberlegt zum “Sofort kaufen” Button auf Ebay klickt. Wahrscheinlich bin ich beim durchhören/lesen zufällig über die Band gestolpert (so wie meistens). So und was kann ich also dazu sagen? Angesiedelt sind die Jungs im Bereich “Slamming Death Metal” eine dieser unzähligen Unterkategorien des Metal. Einen Vergleich mit Devourment finde ich durchaus passend, sind mir diese beim Durchhören sofort in den Kopf geschossen. Ich finde aber der Unterschied zu genannter Band ist das Dysentery mehr Variation in Ihr Handwerk bringen. Hier mal ein Break, da mal das Tempo runter. Einfach facettenreicher das ganze. Bands die stumpf vor sich hinpflügen gibt es ohnehin genug! Natürlich herrscht hier Brutalalität in Reinstform vor, dennoch hat Devourment für mich einen noch höheren Zerstörungsfaktor, was sich aber in ein paar wenigen Prozent grafisch darstellen liese ;) . Dysentery ist ein Tipp für alle die gegurgeltes Gegröle wollen kombiniert mit “slammenden” haha ja Gitarren und crushendem Drumfeuer, sowie Songstrukturen die mehr können als 1 Highspeedtempo 2 Minuten durchhalten.

Drowned in Blood – The Warfare Continues

Gerade eben hab ich gelesen das der Weltuntergang 2012 abgesagt wurde. Die Mayas glaubten anscheinend nur das 2012 ein Gott namens Bolon Yokte aus dem Weltraum auf die Erde zurückkehrt, ganz ohne Komplikationen und Nebenwirkungen. Cooler Glaube und Religion würde ich dazu mal sagen ;) . Die haben vielleicht eine Überdosis Maca http://de.wikipedia.org/wiki/Maca_(Pflanze) eingeschossen.

Schade eigentlich, dachte ich kann dieses Ereignis vielleicht miterleben haha ^^. Tja was positiverweise aber wieder bedeutet man kann sich länger an schönen Dingen des Lebens erfreuen, ich denke da an eine bestimmte Frau (du bist die Beste!!!!), Diablo 3 kommt ja auch nächste Woche raus, darauf warte ich ja schon naja mein halbes Leben lang sozusagen ;P. So also noch einiges zu tun bzw. zu erleben, gut das sich manche Forscher geeirt haben ^^. Was gerade nicht vorgekommen ist, natürlich nach neuer Musik suchen!

Tja schau schau mal sehen was heute so am Programm steht, hmm aja hier was haben wir hier? Drowned in Blood ist eine Death/Grind Metal Band aus Mechiko (Mexiko). Prinzipiell schaukelt sich das Schlachtpendel sehr in Richtung kontrolliertem geblaste. Die Jungs machen aber nicht den Fehler zu eintönig oder zu auf immer wieder Einbau neuer unerwarteter Songstrukturen zu setzen (ja auch das kann sehr lästig sein ;-) . Die Band verarbeitet relativ viele Riffs in Ihren Songs (zumindest gemessen am Durchschnitt der ganzen Death Metal Bands). Natürlich sind nicht ständig Killerriffs dabei, aber das ganze hat Hand und Fuss, Technisches Können und eine kleine Prise Eigenständigkeit (vielleicht soviel wie man Schlafsand zum Einschlafen in die Augen braucht ;) . Also ich kann hier nur sagen das ganze verdient eine gute Bewertung von mir und von euch etwas Aufmerksamkeit ^^.

Alice Cooper – Welcome 2 my Nightmare

So Freunde heute gibts mal andere Kost, kein Krieg, kein Hass, keine Dunkelheit, hach ja ich weiss es fehlt was haha ^^ naja eine kleine Diät kann hin und wieder auch nicht schaden, wen Metal normalerweise meine Kohlehydrate sind, dann lassen wir Sie hier so gut wie möglich weg ;) .

Der gute alte Alice beglückt uns wiedermal, schon seit Millionen Lichtjahren im Geschäft und (zum Glück) noch immer kein Ende in Sicht hehe. Ich bin ja schon seit ca. 10 Jahren ein Fan von ihm, er spielt zwar nicht die Musik die ich hauptsächlich höre, aber er hat für mich etwas ungemein charmantes und interessantes.

Ich habe heute früh kurz mit meiner Lady über dieses Album gesprochen, Sie meinte es passt nicht als 2ter Teil des genialen Welcome to my Nightmare da es weder ein Konzept Album ist noch die Story um Steven konsequent weitergeführt wird. Ich kann Ihr in beiden Aussagen nur zustimmen (Sie weiss eben wovon Sie redet ^^). Musikalisch allerdings sind unsere Meinungen gespalten, dazu jetzt mehr.

Sie trauert immer noch der glückseeligen “Trash” Phase nach, wo kerniger und dreckiger Rock gespielt wurde ^^ auch hier hat Sie Recht ;D, aber ich finde Alice war immer jemand der seinen Stil leicht geändert hat und es passte trotzdem.

Das Album beginnt mit “I am made of you” welches gleich mit dem Keyboard das klassische “WtmN” Thema aufgreift und einen sehr hymnenhafter Charakter hat, definitiv einer der besten Songs hier!

“Caffeine” wie jeder weiss ist lebenswichtig, der Track allerdings nicht ;) . Hier enttäuscht er mich etwas mit einem laschen Rocksong welcher mit für mich sogar etwas lästigen Passagen “woohoohoo” versehen ist. Nein so bitte nicht Mr. Cooper.

“A Runaway Train” ist dann zum Glück wieder bessere Unterhaltung, guter Drive und zügig durchgezogen, echt nett ;) .

Jetzt kommt für mich ein echtes Highlight der Platte, “Last Man on Earth” ist ein echt geiler Song, zwar kein klassischer Rocksong aber ein frecher Ohrwurm mit dreckigem Gesang und coolen Lyrics (erinnert mich von der Musik immer irgendwie an Brit Rock/Pop Bands). Daumen hoch!

“The Congregation” ist ein weiterer gelungener Rocksong der sich im oberen Bereich der Platte bewegt.

“Ill bite your face off” jap solche Ideen hat man gelegentlich bei diveresen Personen ^^. Aufjedenfall hab ich mir notiert das ich hier was positives schreiben soll haha ^^. Tja der Song ist ganz ordentlich und überrascht mit einem kleinen und feinen Klavierpart in der 2ten Hälfte. Notiz Ende!

Nummer 7  hat mein Interesse schon beim Titel geweckt “Disco Bloodbath Boogie Fever” ist doch wirklich ein cooler Name (Etwa so wie Zombie Graveyard Rape  Bonanza ;P). Wie der Name ein bisschen vermuten lässt kommen hier dezente Discobeats zum Einsatz, aber nicht übertrieben wie ich finde. Das beste an dem Song ist allerdings der Schluss welcher ganz ohne Discostuff daherkommt, hier wird für Alice Verhältnisse nähmlich Vollgas gegeben! Schade eigentlich das nicht mehr oder alle Songs durchgehend so rocken ^^.

Auf Licht folgt leider Schatten. “Ghouls gone Wild” ist mir persönlich zu langweilig und naja auch etwas unpassend. Zu fröhlich und vom Gesang her mit einigen Backingvocals aufgerüstet die mich allerdings ziemlich nerven -.-” naja.

Was wäre Alice ohne seine zahllosen Lovesongs??? Genau so einer kommt mit “Something to Remember me by” daher. Joa alles schön gefühlvoll und gekonnt gemacht passt ^^.

“When Hell comes Home” der neue Pizzalieferservice direkt aus der Hölle, finde ich Rücksichtsvoll ^^. WHcH ist ein eher schleppender Song welcher aber mit einer guten Atmosphäre aufwarten kann. Alice setzen B+ ;) Und die Pizza schmeckt mir!

Jetzt kommt der Song über den sicher am meisten diskutiert wurde. Ja genau weil Popsternchen Ke$ha (ganz wichtig mit $-Zeichen statt normalem s) einige Gesangspassagen in dem Song übernimmt. Hmm tja steinigt mich wen Ihr wollt (Achtung das ist Gesetzeswidrig!) aber mir gefällts ^^. Kein Übersong, trotzdem gut.

Und weiter gehts mit einem Song der mir abermals etwas zu fröhlich daherkommt “I gotta get outta here”. Ausser diesem Kritikpunkt der natürlich nicht für jeden gelten muss (doch!!! ;) ist das Stück ok!

Etwas überflüssig finde ich “The Underture” welches ein Zusammenschnitt aus den Melodien von WtmN ist. Ein Instrumental welches er sich auch sparen hätte können und stattdessen noch nen tollen neuen Song auf die Cd raufgepackt hätte ;) .

So last but not least “We gotta get out of this Place”. Ein solider Rocksong nicht mehr oder weniger, nicht direkt ein Endingsong aber ja wie auch immer ^^.

So das wars mit der kleinen Übersicht. Ich würde sagen das Album hätte einfach einen anderen Namen gebraucht, den mit WtmN hat es nicht wirklich etwas gemein bzw. erreicht auch nicht dessen Klasse. Ansonsten einfach nette Rockmusik von einem tollen Mann, hoffen wir das er uns noch länger erhalten bleibt und vielleicht auch wiedermal etwas “hard” rockiger wird ;) .

Baphomets Horns – Perpetrators of Genocide

Na holla hier sind wir echt nicht auf einem Kindergeburtstag gelandet ^^ und wen schon dann ist es einer wo die Kids mit abgeschlagenen Köpfen Fussball spielen, zu trinken wird echte Blutbowle angeboten *lecker ;) * und als Streichelzoo hat man eine Horde Ziegen (natürlich satanische ganz wichtig) herangeschafft ;P.

Ja nun jetzt die Überraschung, die Band lässt sich von der Musik am besten mit Hammerfall vergleichen.

… ja ok der war ziemlich billig ^^. Die Wahrheit ist, hier gehts um nichts anderes als einen 100% Feldzug gegen Euer Gehör. Gemein oder? Ja und wie ^^ Der Sänger keift sich die Stimmbänder wund, der Drummer knüppelt sich die Hände ab (wen er nicht gerade seine Füsse mit der Doublebass bricht ;) . So nun noch einen dämmlichen Satz, ähm der Gitarrist schreddert sich die Sehnen wund, und der Bassist (den man eigentlich nicht hört) ebenfalls haha. Also kapiert es endlich, hier gibts keine Melodien, Solos oder auch nur einen Millimeter Abweichung von diesem Schema.

Also greift nicht zu, im Prinzip Audioschrott, aber mir passts trotzdem gut in den Kram ;D.

Veröffentlicht: 2008

Gerne: War Black Metal

Slayer – World Painted Blood

Was haben wir den hier? Slayer? Hääh wasn das? Also Slayer ist eine … ach was ich schreib zu Slayer überhaupt nichts, jeder kennt Slayer ;D.

Ich möchte nur ganz kurz meine Meinung zu diesem Album kundtun ohne irgendwelche Vergleiche mit der Vergangenheit zu ziehen, ganz kurz, versprochen ^^.

First of all startet der Silberling mit dem Namensgebenden Song “World Painted Blood” welcher recht “modern” daherkommt und eine gute Mischung aus thrashigen Riffs, einem sich wiederholenden melodischen Thema und einem coolen von Tom gesprochenenen Part bietet. “Unit 731″ rast in Uptempo an einem vorbei, und verpasst es im ersten Durchlauf mich richtig zu begeistern (bei öfterem hören steigert sich der Song aber mehr und mehr ;). Nummer 3 “Snuff” startet sofort mit einem schnellen Frikel-Solo und ist im restlichen Songverlauf auch durchgehend in hohem Tempo gehalten, passt ^^. “Beauty through Order” könnte auch auf South of Heaven stehen (Mist jetzt ziehe ich doch einen Vergleich ;D). Der nächste Track ist für mich ein richtiger Nackenbrecher “Hate Worldwide” macht alles richtig und hat die Repeattaste verdient ” ^^. “Public Display of Dismemberment” legt sich ebenfalls ordentlich ins Zeug, inkl. klasse Break in der Mitte! “Human Strain” kann man mögen oder nicht, ich finde es zieht das Hauptthema etwas zu sehr in die Länge und ist nicht ganz so spannend. “Americon” ist ein netter Stampfer zu dem man ordentlich die Birne bewegen kann, nicht so schnell wie die meisten anderen Songs, aber hat definitiv was ^^. Track Nummer 9 “Psychopathy Red” haut dann wieder genau in die Kerbe wofür Slayer bekannt sind,  yeah ;) . Der Vorletzte “Playing with Dolls” ist wieder ein experimentellerer Song, leichte Nu Metal Einflüsse hier und da … ja geht. Der Rausschmeisser “Not of this God” bietet dann nochmal eine gute Kombination des vorangegangenen.

Also Freunde Fazit, durchaus empfehlenswert das vorliegende gute Stück ;)

Sinister – Legacy of Ashes

Erinnert jemanden das Cover an das Spiel “Elder Scrolls V”? hmm k.A. warum ich das schreibe, aber mir geht es so ;) .

Tja also dann leg ich mal los, Sinister gehören zwar nicht zu den grössten Namen im Death Metal, aber die Band kommt doch sehr schnell zum Vorschein wen man etwas in der Suppe rumstochert. Hä?? Ja das geht ^^.  Sinister gibts bereits seit dem Jahr 1988, kann jemand noch soweit zurückdenken??? 2003 dann verstorben aber 2005 unter mithilfe des Necronomicons widerbelebt ;) . Finde ich gut das die Holländer nach wie vor ihr Ding machen!!

Legacy of Ashes ist der aktuellste Longplayer und immerhin schon das insgesamt 9te Album der Band. Die Besetzung wechselte doch immer sehr stark. Von der Orginal Band ist nur noch Aad Kloosterwaard übriggeblieben, ursprünglich Drummer, seit einiger Zeit aber umgewechselt an das Mikro. Ich muss sagen dort passt er auch besser hin, als Vocalist ist er spitze, als Drummer, ich möchte niemanden beleidigen ;P, aber die aktuellen Drummer klingen besser als er ^^.

Nun mit Legacy of Ashes legen die Jungs ein Album vor welches mir sehr gut gefällt und für mich wieder leichter zugänglich ist als der Vorgänger “The Silent Howling”. Die Jungs haben es einfach drauf klassischen Death Metal zu spielen der interessant und abwechslungsreich ist aber dennoch brutal klingt. Egal ob es schnelle Songs im Death/Thrash Gewand sind wie “Into the Blind World” oder “The Sin of Sodomy” (Oder die 2te) groovige Songs wie der coole Titelsong “Legacy of Ashes” (oder die 3te) “The Hornets Nest, es macht einfach Spass diese Cd zu hören, sehr kurzweilig und von der Qualität gleichbleibend gutes Niveau (auch alle nicht erwähnten Songs haha)!

Punkt aus ;)

Satanic Warmaster – Carelian Satanist Madness

Wen man eine neue Beziehung sucht ist es doch in den meisten Fällen so man lernt jemanden kennen über Freunde, am Arbeitsplatz oder immer öfter auch das Internet. Der Ablauf ist dann sehr oft gleich, man versteht sich, man empfindet Sympathie für jemanden und möglicherweise reicht es auch diese Person zu lieben.

Bei dem vorliegenden Werk war es komplett anders, es war damals ein Blinddate da es mein erstes zusammentreffen mit Satanic Warmaster war. Ohne grössere Erwartungen oder Nervosität konnte ich dieses Date angehen ^^. Und dann nach den ersten Sekunden *peng* die Sicherung brennt durch und man ist Hals über Kopf verknallt ;P.

Ja Leute diese Cd ist nun schon seit Ihrem erscheinen 2005 immer noch in meinen Top 10 zu finden.

Ich kann über dieses Album nicht schlechtes schreiben, an diesem Album nichts schlechtes finden, oder dieses Album je wieder vergessen! Alle Songs der Cd bekommen von mir die volle Punkteanzahl. Jeder der auf ursprünglichen rohen Black Metal steht kann nicht ohne diese Cd leben ^^ nein keine Widerrede ich projeziere meine Meinung in jedes Hirn, es kann nicht sein ;D.

Damit wäre alles gesagt, ich werde jetzt noch etwas intim und mich von den Klängen verwöhnen lassen ^^.

Impiety – Kaos Kommand 696 (Singapur Metal Machine)

Ich war immer schon ein dezenter Impiety Fan, das liegt einerseits daran das die Jungs immer schon chaotischen Fuck Off Metal gespielt haben und andererseits mir die Vorstellung gefallen hat hier Musik einer Band aus einer exotischen Lokation dieser Erde zu hören ;) .

Hier erstmal ein paar Fakten über Singapur:

Der Name „Singapur“ entstammt dem Sanskrit (die klassische Sprache der Brahmanen) und setzt sich zusammen aus Singha (Löwe) und Pura (Stadt). Singapur ist der Flächenmässig kleinste Staat in Südostasien und beheimatet 4,8 Millionen. Die offizielle Nationalsprache ist Malaisisch, die grösste Religion ist der Buddhismus (42%), so das genügt fürs erste.  Wissen ist Macht, also nutzt es Weise ^^. (Danke Wikipedia ;-)

Tja eigentlich gehts ja um die Band oder?

Impiety ist eine der Dienstältesten Bands des Landes im extremen Metalbereich und wurde bereits 1990 vom nachwievor aktiven Member Shyaithan gegründet. Die Musikalische Ausrichtung kann man als wüsten Death/Black Metal Mix bezeichnen wobei die älteren Releases eher mehr dem Black, die neueren eher mehr dem Death Metal zuzuordnen sind.

Kaos Kommand 696 ist das 3te von insgesamt mittlerweile 7 Fullength Alben der Band veröffentlicht im Jahr 2002. Dieses war auch das erste zusammentreffen zwischen meinen Ohren und der Truppe ;) .

Der Spass beginnt mit dem Opener “ChristfuckingChrist” welcher durch Kirchenchöre eingeleitet wird, nach kurzer Zeit allerdings die Wende in Form von Gewehren die geladen und abgefeuert werden um die heilige Stimmung abrupt zu beenden ^^. Daraufhin beginnt das Inferno, gleich mächtig losballernd die Spielfreude immer greifbar metzeln die Jungs Ihre Hörer mit Ihrem durch viele Tempowechsel und geschickte Breaks durchzogenen Metal nieder. Die folgenden Songs prügeln im selben Format drauflos, das schöne daran ist das es nie stumpfsinnig oder langweilig wird ^^. Einen Song herauspicken möchte ich nicht, im Prinzip sind alle in der selben Schiene durchgezogen, knackig und immer auf die 12 hehe.

Ich kann nur versprechen wem 1 Song gefällt dem gefallen alle!!! ^^

Anu – Opus Funaerum (American Black Metal)

Oft ist es doch so das wenn man auf der Suche nach neuer Musik ist (sofern man Sie noch kauft) oftmals auf Gut-Glück zugreift. So ist es bei mir mit “Anu – Opus Funaerum” auch gewesen.

Bei dem Cover dachte ich an eisige Gitarren, monotone Drums und heisseres Gekreische und einen groovender Bass … nein daran nicht ^^ ich war schon voller Vorfreude, hach ja herrlich ;) . Und wie sich herausstellte lag mit meiner Einschätzung glücklicherweise richtig, allerdings und jetzt kommts gibt es hier von meiner Seite nicht nur positives zu berichten.

Opus Funaerum ist der erste Longplayer der Amis veröffentlicht im Jahr 2010.  Die Band war nicht gerade produktiv bedenke man das die Formation seit 1999 besteht und erst 1 Demo, 1 EP und eine Best-of  (fraglich wieso?) veröffentlicht hat.

Die Cd beginnt mit einem sehr uninteressanten Intro “Procession of the Mourning” deswegen gleich weiter zu dem ersten richtigen Track “A Sorrowful Funeral” ;) . Dieser Song ist genauso wie ich mir die Musik der Truppe erwartet habe, komplett in schnellem Tempo durchgeknüppelt, man stelle sich einfach Transylvanian Hunger vor dann weiss man Bescheid ^^. Das darauffolgende “Epicus in Obscurum” war eine kleine Überraschung für mich, dieser Track besteht nur aus Keyboard und leisem Frauengesang, sehr entspannend, würde ich auch in der Sauna zum eindösen hören ^^. Weiter zu “Return to the Realms of Blackfrost” dieser Song ist im Prinzip wie “A Sorrowful Funeral” nur andere Riffs und Text hehe. Was mich aber hier wirklich gestört hat ist das der Song plötzlich ohne erkennbares Ende oder Grund nach 3:21 Minuten aufhört?!? Verstehe ich nicht egal. Nummer 5 ” The Sombre Nightwinds” folgt auf den “unterbrochenen” Song und langweilt vor sich hin. Wie das Intro besteht diese Nummer nur aus einem Keyboard das versucht eine dunkle Stimmung zu erzeugen, das geht besser. “Beyond the Halls of Shadows” legt wieder wie die beiden (richtigen) Songs los bietet aber keinen erkennbaren Unterschied zu diesen. Etwas mehr Abwechslung wäre durchaus auch in dieser Musikart wünschenswert, da bieten andere Bands dieser Spielart mehr (z.B. Tymah). “Thy Winternight” besteht wieder nur aus Keyboard hmpf, zumindest klingt es interessanter als ”The Sombre Nightwinds”. Dem Prinzip von ruhig auf laut folgend ist die letzte Nummer “Nachtmusik” wieder ein raues Stück Black Metal.

Joa also wen nicht gerade nur Ambient Keyboardmucke gespielt wird ist die produzierte Musik an sich nicht übel. Leider gibt es keine Highlights und auf Dauer ist das gebotene zu monoton und verwechselbar.